Standordanforderungen

Wo baue ich Wein an?

Der Weinstock gewinnt aber immer mehr Liebhaber. Er verschönert auch kahle Hauswände und Mauerflächen, liefert selbst erzeugte Trauben, aus denen man auch Wein machen kann, und unterstreicht die Naturverbundenheit seines stolzen Besitzers. Selbst im Kübel auf einem Balkon erfreut die Rebe mit frischen Weintrauben.

Reben sind Klet­ter­pflanzen. Sie brau­chen zum Wachsen Klet­ter­hilfen, Stütz­pfähle, gespannte Drähte, Holz­ge­stelle. Die Art, wie diese Klet­ter­hilfen konstru­iert sind, entscheidet darüber, ob die Rebe viele oder wenige Trauben trägt.

 

So liebt es der Rebstock

Um die Rebe zu pflanzen, wählen Sie am besten den sonnigsten und wärmsten Ort in Ihrem Garten. Die Rebe fühlt sich an einer Mauer sehr wohl, diese erleichtert Ihnen außerdem die „Erziehung“. Der Boden sollte tiefgründig und humusreich sein, nicht staunass.

Ein Platz, der nur die Morgen-oder Abendsonne erhält, ist nicht vorteilhaft, weil er die Anfälligkeit der Rebe gegen Pilzkrankheiten erhöht.

Die tau oder regennassen Blätter des Weinstockes müssen möglichst früh von der Sonne getrocknet werden, sonst verbreitet sich schon ab Juli der Mehltaupilz.

An den Boden stellen Weinstöcke keine großen Anforderungen.
Das einzige, was die Rebe verübelt, sind Verdichtungen und Staunässe.
Undurchlässige Böden nehmen den Rebwurzelnbuchstäblich die Luft zum Atmen.